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Der Düsenjet

Wie fliegt ein Papierflieger?

Forschungsfrage

Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen können fliegen. Aber um ein Flugobjekt herzustellen, brauchst du nur ein Papier und die richtige Falttechnik! Warum fliegen einige der Papierflieger besser und weiter als andere? Überlegt dir, woran das liegen könnte. Fehlt dir noch das Forschungsprotokoll?

Hier geht’s zum Forschungsprotokoll

Das brauchst du:

  • Die Bastelvorlage kannst du hier herunterladen und ausdrucken
  • Alternativ kannst du auch ein DIN A4 Papier nutzen

1

Falte das Blatt einmal hochkant in der Mitte. Dann falte es wieder auseinander und knick die linke und rechte obere Ecke zur Mitte.

2

Falte die Außenkanten der Spitze zur Mittellinie hin.

3

Falte die untere Kante nach oben bis zum Knick. Jetzt entsteht ein Streifen, der etwa 4 cm breit sein sollte.

4

Lege die beiden äußeren Kanten des Papierfliegers übereinander, sodass die beiden Seiten aufeinanderliegen. Drehe deinen Papierflieger um 90 Grad und lege ihn waagerecht vor dir hin.

5

Bilde die Tragfläche deines Papierfliegers, indem du die eine Seite 2 cm parallel zur Mitte auffaltest. Mache das Gleiche auf der anderen Seite.

6

Falte das äußere Ende der Flügel etwa 2 cm nach oben und wiederhol den Vorgang auf der anderen Seite. Lasse jetzt deinen Flieger steigen!

Tipp für den Wurf:

Wirf den Düsenjet mit etwas Schwung und sehe zu, wie schön er fliegt!

Wenn du wissen willst, warum der Düsenjet so schön fliegt, lies weiter.

Welche Phänomene stecken hinter dem Experiment?

Wenn der Papierflieger durch die Luft gleitet, treffen die Luftteilchen auf die Unterseite seiner Tragflächen. Während die Luftteilchen beim Aufprall nach unten abgelenkt werden, drücken sie die Tragflächen nach oben. Das hält den Flieger in der Luft, solange er schnell genug ist. Anfangs ist die Vorwärtsbewegung des Fliegers noch ausreichend. Doch der Luftwiderstand bremst ihn mehr und mehr ab, sodass der Flieger schließlich an Höhe verliert.

Das kennst du aus dem Alltag

Immer wieder kann beobachtet werden, dass Vögel durch die Luft schweben, ohne mit den Flügeln zu schlagen. Die Flügel der Vögel haben dabei die gleiche Funktion wie die Tragflächen von Flugzeugen. Damit die Vögel durch ihr Eigengewicht nicht langsam zu Boden sinken, müssen sie gelegentlich mit den Flügeln schlagen. Da Flugzeuge nicht mit den Tragflächen schlagen können, wird der nötige Schub von
den Turbinen erzeugt.

So wird dieses Phänomen in der Luft- und Raumfahrt genutzt

Genau dieses Prinzip des Vogelflugs hat Otto Lilienthal erforscht. Er war der erste Mensch, der einen erfolgreichen Gleitflug ausgeführt hat. In dem Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst” hat er seine Beobachtungen zusammengefasst und damit den Grundstein für die moderne Luftfahrt gelegt. Aufgrund seiner Studien sehen die Tragflächen eines Flugzeugs so aus, wie wir sie heute kennen.

Weitere Experimente:

Für Lehrkräfte

Mit spannenden Artikeln und einem kreativen Wettbewerb die Luft- und Raumfahrt entdecken.

Für Erziehungsberechtigte

Mit ZUKUNFTSFLIEGER verstehen, was eure Kinder bewegt.

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